Amalgamentfernung unter maximalen Schutzmaßnahmen

Sichere Amalgamentfernung

 

Der erste Schritt im Rahmen einer systematischen biologischen Zahn- und Kiefersanierung sollte in der Regel die vollständige Entfernung von Metallen. Alle Metalle werden von uns unter Sicherheitsmaßnahmen aus den Zähnen und Kiefern entfernt, damit durch die Entfernung nicht noch höhere Belastungen entstehen, als ohnehin schon vorhanden sind. Bei Amalgam gelten ganz besondere, erhöhte Sicherheitsmaßnahmen.


Amalgamfüllung.jpgZahnärzte hinterlassen ihre Spuren. Nicht nur, wie auf dem Bild links, wörtlich. Sie hinterlassen ihre Spuren auch in der Gesundheit Ihrer Patienten. Die möglichen Folgen beobachten wir hier in der Praxis in der Zusammenarbeit mit Umweltmedizinern wie Dr. Joachim Mutter täglich. Jeden Tag, jede Sekunde entweicht aus Amalgam giftiger Quecksilberdampf. Direkt in Ihrem Körper. Wer soll glauben, dass das keinen Einfluß auf Ihre Gesundheit hat?


Der Grund dafür, dass Amalgam nur unter maximalen Schutzmaßnahmen entfernt werden sollte ist einfach. Amalgam besteht zu mehr als 50% aus Quecksilber.

 

Quecksilber ist das giftigste nicht radioaktive Element, das wir kennen. Giftiger als Arsen oder Cadmium. Quecksilber ist das einzige Metall, das bei Raumtemperatur flüssig ist. Deshalb gibt es auch im Amalgam immer einengewissen Dampfdruck, was zu einer kontinuierlichen, bei der Entfernung potentiell erhöhten Dampfbelastung führt.
 

Schutzmaßnahmen bei der Amalgamentfernung:

 

-        Kofferdam

-        Schutzbrille

-        Spezielle Fäsen für Metalle, stake Wasserkühlung

-        Clean-up Sauger plus zusätzlicher Sauger

-        Sauerstoff

-        Saubere Atemluft mit Überdruck

-        Lokale Entgiftung mit Natriumthiosulfat oder DMPS

-        Infusionen

 

 

 

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Auch das unter Amalgamfüllungen befindliche Dentin (Zahnbein) des Zahnes muss in den meisten Fällen teilweise abgetragen werden, weil es massiv von Quecksilber infiltiert ist. Allerdings ist festzuhalten, dass das Quecksilber während der Liegedauer der Füllungen ohnehin durch die Dentinkanälchen bis zur zentralen Zahnhöhle (Pulpa), die Nerven, Blut- und Lymphgefäße enthält, vorgedrungen ist und von dort in den Knochen gelangt ist.

Es ist also immer eine Frage der Abwägung, wieviel Substanz entfernt wird. Ausschlaggebend sollte die allgemeinmedizinische Situation sein. Bei einem weitgehend gesunden Menschen, wenn Zeit kein limitierender Faktor ist, können wir auf die körpereigenen und medizinischen Entgiftungsmöglichkeiten setzen. Bei einem von ALS oder anderen rasch und scheinbar unaufhaltsam progredienten Erkrankungen betroffenen Menschen sind schneller und radikalere Maßnahmen in die Diskussion mit einzubeziehen.

 

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