Wurzelkanalbehandlungen

Wurzelkanalbehandlungen werden in Deutschland jedes Jahr mehr als 6 Millionen mal begonnen, nur etwa 3 Millionen Behandlungen werden abgeschlossen. Mehr als die Hälfte dieser "erfolgreichen" Behandlungen ist nach röntgenologischen Kriterien fehlerhaft (zu kurz, zu lang, unvollständig). Dies wurde von Prof. Hülsmann von der Universität Göttigen 1995 und 1999 in wissenschaftlichen Studien belegt.


Diese Studien lösten in der deutschen Dentalwelt nicht gerade Jubelstürme aus. Kritisiert wurde unter anderem, dass die Ergebnisse vorab nicht mit den zahnärztlichen Standesorganisationen abgesprochen wurden.


Es kommt aber noch schlimmer. Diese Auswertungen basieren aus 2-dimensionalen Bildern. Hätte der Kollege 3-dimensionale Bilder zur Verfügung gehabt, das Ergebnis wäre noch schlechter ausgefallen, wie eine Studie in einem internationalen Jounal für Wurzelkanalbehandlungen 2009 feststellte. Und zu den verbleibenden wenigen Prozent korrekter Wurzelkanalfüllungen wurde in einer Studie 1995, publiziert ebenfalls in einem internationalen Journal festgestellt, dass selbst bei exaktesten Wurzelfüllungen immunologische Auswirkungen möglich sind. Warum ist das so?


Bei einer perfekten Wurzelkanalbehandlung wird der Zahn desinfiziert Desinfektion bedeutet, dass die Zahl der Bakterien reduziert wird. Es bleiben also Bakterien übrig. Dise Bakterien finden im Zahn einen idealen Nährboden, denn im Dentin ist für deren Ernährung ausreichend und dauerhaft organisches Material vorhanden. Dumm nur, dass bei einer Wurzelkanalbehandlung nicht nur die Nerven, sondern auch Blut- und Lymphgefäße entfernt werden, also keine Abwehrreaktion mehr möglich ist. Der Zahn ist tot, besiedelt von Bakterien. Somit entstehen durch Einwirkung von residierenden anaeroben Bakterien zwangsläufig Schwefelwasserstoffverbindungen (Mercaptane, Thioäther, biogene Amine, „toxische Leichengifte“). Wenn man so will, feiern die Bakterien im Zahn eine große Fiesta, der Lärm (Gifte) dringt nach außen und die Polizei muss draußen bleiben Die Toxizität dieser Produkte ist seit Jahrzehnten bekannt. Und dass diese Abbauprodukte im Zusammenhang mit entzündeten Zähnen stehen, wurde 2014 in einer Studie nachgewiesen (Jacobi-Gresser).


Wie so viele moderne Umweltgifte und schädlichen Verhaltensweisen auch, war diese Situation von der Natur so nicht geplant. Der körper hat in dieser Situation gegen die Bakterien keine spezifische Abwehrmöglichkeit. Welche Option hat der Körper? Chronische Entzündung als unspezifische Abwehrmaßnahme.


Dass das Prinzip der Wurzelkanalbehandlung ein Denkfehler ist, wissen wir seit mehr als 100 Jahren durch den Zahnarzt Weston Price. Er konnte in seinen Studien den Zusammenhang von chronischen Krankheiten und Wurzelkanalbehandlungen nachweisen. Es ist unmöglich, einen toten Zahn vollständig von Bakterien zu befreien. In einem Zahn existieren nicht nur einer oder einige wenige Kanäle, sondern immer ein komplexes Kanalsystem. Zudem ziehen von der Kanalwand bis zu 75.000 kleine Dentinkanälchen zur Wurzeloberfläche, alles in allem ergibt sich eine Kanallänge von bis zu 1 Kilometer, von dem 1-4 Zentimeter am Ende gefüllt werden.



Es ist also keine Frage ob eine Wurzelkanalbehandlung eine gesundheitliche Herausforderung für den Körper darstellt, sondern nur wann.

Mit keramischen Implantaten haben wir eine bioinerte Alternative zu Wurzelkanalbehandungen. Als Sofortimplantate können wir fehlende Zähne sofort und langfristig mit tollen ästhetischen Ergebnisse ersetzen. Wir haben uns in der Tagesklinik deshalb dazu entschieden, keine Wurzelkanalbehandlungen mehr durchzuführen, sondern jedem Patienten die Behandlung anzubieten, die wir selber für uns oder unsere Familien und Freunde gewählt haben. Wir haben in der Tagesklinik Erfahrungen mit mehr als 4.000 versorgten keramischen Implantaten, der Mehrzahl davon Sofortimplantate.


Zur Haltbarkeit hat Dr. Scholz im Jahr 2014 auf einem chirurgisch-ästhetischen Kongreß in München eine Studie zu Sofortimplantaten publiziert. Für Sofortimplantate, die in der Tagesklinik Konstanz eingesetzt und mit vollkeramischen Kronen versorgt wurden, fand sich eine Erfolgsquote von mehr als 96% nach fast 10 Jahren. Dies ist im Vergleich zu Versorgungen mit Titanimplantaten oder konventionellen Brückenlösungen eine sehr hohe Erfolgsquote, die auch von beiden Alternativen nicht signifikant überboten wird.


Deutsche Version Video Wurzelkanal oder Kanalsystem


English Version Video Root Canal or Maze of Root Canals


Schweizer Version Video Wurzelkanal oder Kanalsystem


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