Parkinson

Vorbemerkung: Dieses Testimonial soll ausdrücklich nicht den Eindruck erwecken, dass wir schwere chronische Erkrankungen heilen könnten. Das können wir nicht und das tun wir auch nicht, insbesondere nicht alleine durch zahnmedizinische Maßnahmen. Wir arbeiten mit verschiedenen Ärzten und Therapeuten eng zusammen. Unsere Erfahrung ist, dass positive Änderungen des Verhaltens (sanierte Zähne, Essen Bewegung, Glaubenssätze etc) regelmäßig positive Veränderungen bei chronischen Krankheiten nach sich ziehen. Erfolge im Einzelfall lassen nicht die Schlußfolgerung zu, dass ein Kozept in jedem Fall funktioniert. Die Idee unserer Arbeit ist es, eine Voraussetzung für Heilung zu schaffen, indem wir mögliche krankmachende Trigger, z.B. chronische Entzündungen im Kieferbereich beseitigen.



Auszug aus dem Bericht eines Patienten, der von Dr. Holger Scholz (Tagesklinik Konstanz) nach dem Konstanzer Konzept der biologischen Zahnmedizin behandelt wurde.


Parkinson: Vom Rollstuhl zurück zur Selbstständigkeit


Vor über 15 Jahren wurde bei mir im Alter von 36 Jahren die Parkinson-Krankheit diagnostiziert. Über Ursachen hat damals niemand gesprochen und es wurden die üblichen Medikamente verschrieben. Allerdings wirkten diese bei mir trotz aller Variationen und Kombinationen nicht, daher wurde die Diagnose auf atypischen Parkinson geändert. Eine Zeit lang kam ich noch ganz gut mit den beginnenden Symptomen zurecht, aber im Laufe der Jahre wurde meine Situation immer schlechter und schließlich nur noch schwer erträglich: weitgehender Verlust der Bewegungsfähigkeit, sehr starke Schwierigkeiten beim Sprechen, bei allen Dingen des täglichen Lebens auf Hilfe angewiesen, ständige Schmerzen durch den extremen Muskelhartspann usw. Kurz: Rollstuhl, Pflegefall.


Bis dahin hatte ich schon viele sogenannte Alternativ-Therapien ausprobiert, die aber ohne jeden Erfolg blieben. Schließlich bin ich vor etwa 3 Jahren auf die Veröffentlichungen von Dr. Joachim Mutter aufmerksam geworden. Nach der Diagnostik durch Dr. Mutter und Dr. Scholz in der Zahnklinik in Konstanz wurde klar, dass bei mir praktisch alle der „üblichen Verdächtigen“ vorlagen: Quecksilbervergiftung durch viele frühere Amalgamfüllungen und deren unsachgemäße Entfernung, verfaulte Reste von ehemals wurzelbehandelten (d.h. toten) Zähnen, mehrere große Entzündungsherde im Kiefer (sog. NICOs), schwere Darmdysbiose (sog. leaky gut), zahlreiche chronische Infektionen (u.a. Borreliose), hohe Mobilfunkbelastung, frühere Vergiftungen durch Pestizide und Lösungsmittel (auf einem Bauernhof aufgewachsen), um nur die wichtigsten zu nennen. Dr. Mutter und Dr. Scholz und das ganze Team haben sich weit über das bei anderen Ärzten übliche Maß für mich engagiert und so einen nach dem anderen dieser auslösenden Faktoren beseitigen können. Die Entgiftung, Zahn- und Kiefersanierung, Darmsanierung, Ernährungsumstellung etc. sind nicht im „engeren Sinne vergnügungssteuerpflichtig“ und erfordern viel Disziplin, aber das Ergebnis stimmt:


Vor etwa 2 Jahren habe ich dann nochmal einen Anlauf genommen, das Anti-Parkinson-Medikament L-Dopa, einzunehmen und nun wirkte es: meine Beweglichkeit und Sprachfähigkeit wurden zunehmend besser und zusammen mit täglichem, konsequentem Training kann ich heute wieder viele Dinge des täglichen Lebens selbst machen, u.a. diesen Bericht wieder im Zehnfingersystem schreiben, während ich vor 3 Jahren meine Handmotorik fast vollständig verloren hatte. Die Medikamentenwirkung schwankt zwar über den Tagesverlauf, aber daran habe ich mich gewöhnt.


Die Schäden an den Dopamin-produzierenden Zellen in meinem Gehirn sind dadurch nicht geheilt, aber mit Medikamenten ist meine Lebenssituation deutlich besser. Um wieder gesunde und leistungsfähige Dopamin-Zellen zu bekommen, engagiere ich mich im Rahmen des Fördervereins Parkinson-Heilung e.V. (http://parkinsonheilung.de) dafür, dass die inzwischen sehr weit gediehenen Stammzell-Therapien möglichst bald einsetzbar werden. Damit können Patienten wie ich aus körpereigenen Zellen hergestellte Dopamin-Zellen transplantiert bekommen und damit aller Voraussicht nach ohne Medikamente wieder sehr weitgehend bis vollständig normal leben.

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