Implantate aus Keramik

 

 

 

The next generation: Im Juni 2018 durfte Dr. Scholz auf einem internationalen Kongreß in Valencia im Rahmen seines Workshops "Biologische Zahnmedizin dem "Urvater der Keramikimplantate", Prof. Sami Sandhaus, das "Health & Emotion" Konzept der Tagesklinik Konstanz, vorstellen.

 

Prof. Sandhaus war bereits vor 50 Jahren einer der Pioniere bei der Entwicklung keramischer Implantate. Ab dem Jahr 2006 setzte Dr. Scholz, inspiriert durch ein Zusammentreffen mit dem Kollegen Dr. Ulrich Volz, erstmals metallfreie Keramikimplantate in seiner Hamburger Praxis ein. Er und sein Konstanzer Team verwenden heute in der Tagesklinik ausschließlich metallfreie vollkeramische Implantate aus dem Hochleistungswerkstoff Zirkonoxid. Dadurch ist es möglich, fehlende Zähne von der „Wurzel“spitze bis zur Schneidekante mit dem hoch bioverträglichen Werkstoff Keramik zu ersetzen.

 

Nicht zuletzt wegen der guten bioinerten Eigenschaften des Zirkondioxids ermöglichen vollkeramische Implantate unter gesundheitlichen und ästhetischen Aspekten immer wieder besonders schöne und eindrückliche Ergebnisse. Aus unserer Erfahrung sind sie in immunologischer Hinsicht Titanimplantaten überlegen und somit ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu nachhaltiger Gesundheit. Sie sind wesentlicher Bestandteil bei der Zahn- und Kiefersanierung nach biologischen Aspekten und eine wesentliche Säule des All-In-One Konzeptes.

 

Bei einteiligen Implantaten besteht die künstliche Wurzel (Implantat) und der Anteil, auf dem die Krone später zementiert wird (Sekundärteil) aus einem Stück, bei zweiteiligen Implantaten aus zwei Stücken. Das Sekundärteil wird in der Regel nach der erfolgreichen Einheilung der künstlichen Wurzel (Implantat) in das Implantat einzementiert und/oder mit einer metallfreien Schraube verschraubt. Die Mehrzahl der Implantate setzen wir heute als Sofortimplantate, dies bedeutet, dass Zähne, die entfernt werden müssen, sofort durch ein keramisches Implantat ersetzt werden.

 

Röntgenbild eines einteiligen Keramikimplantates im Unterkiefer und eines zweiteiligen Keramikimplantates im Oberkiefer. Im Oberkiefer wurde zeitgleich ein Knochenaufbau durch einen internen Silunslift gemacht.


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Aktivierung eines Keramikimplantates mit Plasmalicht, um eine hydrophilere Oberfläche zu schaffen für eine bessere Benetzung bei der Implantation.